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Die Frage ob man aus einer
Festplatte wohl einen Röhrenverstärker bauen könnte geisterte mir schon länger
im Hirn herum. |
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Eine passende Platte war auch schnell gefunden - eine WD mit schönen schwarzem Gehäuse und genügend Innenraum für Elektronik. |
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Als Röhren wären die ECL86 ideal gewesen. Nur hatte ich schon einen Verstärker mit diesen Röhren und wollte keinesfalls einen Zweiten damit bauen. Da noch einige PL95 herumlagen stand die Endscheidung für eine Kombination aus PCF802 und PL95 als Gegentakt-Verstärker, mit bis zu 7W Ausgangsleistung, fest. Einige Watt sollten es schon sein und ein PL95-Eintakter wird so ca. 3W erreichen, was mir ehrlich gesagt zu wenig war, ich wollte ja "richtig" Mukke damit höhren. Ich besorgte also passende Übertrager mit EL66-Kern, welche auch knapp auf den Plattendeckel passten. |
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So ein enges Projekt kann man
nicht einfach "ins Blaue" hineinlöten - also mußte erstmal ein Lageplan her. |
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Realistisch für diese Gehäusegröße war, wegen der
wesentlich geringeren Anzahl an Bauteilen, eigentlich nur ein Eintakter. Interessant dafür wäre z.B. die EL41. Sie ähnelt dem Pentodenteil der ECL86 und würde etwa 4W Ausgangsleistung bringen. |
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So, nun die Schaltung: |
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Metallbearbeitung: |
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Da Bild vom Innenleben erweckt
den Eindruck das da noch Platz ist. Dem ist aber nicht so - muß eine optische
Täuschung sein. In Wirklichkeit passt da kaum noch was rein. |
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Die Verbindung zum Netzteil sollte unbedingt steckbar sein. Ich wollte nicht
immer einen Kabel an dem Teil herumhängen haben. |
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Das Netzteil: |
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Eigentlich war ein schnöder
grauer Plastikkasten dafür vorgesehen - hatte ich auch schon da liegen. |
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Der Klang: |
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Nach 3 Std. Durchforschens meiner Musik-Konserven
mußte erstmal Schluß sein. Der Abgabetermin endete in 2 Tagen. Die Zeit lief mir
davon - also, einpacken und schnell weg damit.
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Nachruf:
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